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Samsung GearVR Test

Nun ist es soweit, die GearVR von Samsung ist bei uns eingetroffen. Die GearVR ist eine VR Brillen Halterung für das Samsung Galaxy Note4. Es gibt sie aber auch für das Samsung Galaxy Note5, Galaxy S6, Galaxy S6 edge und das Galaxy S6 edge+. Inhalt des Pakets ist die GearVR, eine microSD Karte mit Democontent und eine schicke Tasche für den Transport.

Samsung GearVR





Beim Einlegen des Galaxy Note4 in die GearVR werden die beiden Geräte per Micro-USB verbunden. Das Telefon kann so auf die Bedienelektronik und die eingebauten Sensoren der GearVR zugreifen.
Gestartet wird die Oculus App aber erst, wenn das Galaxy Note4 in die GearVR eingerastet wird. Der Auslöser dafür ist der Näherungssensor am Smartphone, der zum Beispiel auch den Bildschirm beim Telefonieren abdunkelt.
Ein weiterer Näherungssensor in der GearVR prüft, ob die Brille aufgesetzt ist. Beim absetzen der Brille wird die Oculus App pausiert und der Bildschirm abgedunkelt.

GearVR Näherungssensor Falls die Oculus App nicht installiert ist startet automatisch der Installationsprozess, es ist somit nicht ohne weiteres möglich die Vorzüge der GearVR auch ohne die Oculus App zu genießen. Zur Navigation innerhalb der Oculus App gibt es ein Touchpad, einen Back-Button und Lautstärkeregler an der Seite der GearVR.

GearVR Bedienpanel

GearVR mit Smartphone Innerhalb der Oculus App stehen verschiedene Apps zur Verfügung und es können nachträglich über einen Store Apps installiert werden. Die meisten Apps sind Spiele, es gibt jedoch auch z.B. einen Bildbetrachter für 360 Grad Panoramen und auch einen Videoplayer für 360 Grad Videos. Eigene Bilder und Videos können auf das Gerät übertragen und dort betrachtet werden.

Oculus App

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Im Gegensatz zum Cardboard von Google hat die GearVR eigene Sensoren integriert, die sehr viel feiner sind, als die des Smartphones. Dadurch werden 360 Grad Videos wirklich zum "Mitten-Drin" Erlebnis. Natürlich sind die Gitterlinien des Displays zu sehen, aber das Auge gewöhnt sich schnell daran und nach kurzer Zeit werden diese auch nicht mehr als störend empfunden. Das Bild folgt flüssig und ohne merkliche Verzögerung den Kopfbewegungen, sodass man das Gefühl bekommt sich sich im Raum, in dem das Video aufgenommen wurde zu befinden.
Die 96˚ Field of View, sind wirklich immens ist, jedoch entsteht auch durch die starke Linsenkrümmung chromatische Aberration an den Seiten, die durch die App nicht ausgeglichen wird. Hier könnte nachgebessert werden.

Um Apps, die nicht für das GearVR entwickelt wurden zu genießen oder WebVR Inhalte zu betrachten wie wir sie in einigen Beispielen in unserem Blog zeigen, muss das Galaxy Note4 mit aufgeklappten Micro-USB Stecker in die GearVR eingerastet werden.
Leider kann das Galaxy Note4 so nicht auf die Sensoren der GearVR zugreifen, weshalb das Tracking über die Sensoren des Telefons erfolgt.
Cardboard Apps lassen sich leider mit der GearVR nicht navigieren, da die GearVR keinen Magnet-Knopf wie das Cardboard besitzt. Es scheint mal wieder viele, nicht mit einander kompatible, Ansätze zu geben.

Samsung GearVR mit ausgeklappten Micro-USB Stecker